<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pressemitteilungen Archiv - Handelsverband Nord</title>
	<atom:link href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/</link>
	<description>Jetzt Mitglied werden</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Jul 2026 10:53:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://hvnord.de/wp-content/uploads/2019/07/cropped-favicon_hvnord-32x32.png</url>
	<title>Pressemitteilungen Archiv - Handelsverband Nord</title>
	<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Tarifrunde im Einzelhandel Schleswig-Holstein: Arbeitgeber legen verbessertes Angebot vor, ver.di lehnt erneut ab</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifrunde-im-einzelhandel-schleswig-holstein-arbeitgeber-legen-verbessertes-angebot-vor-ver-di-lehnt-erneut-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:53:53 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=22630</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neumünster, 8. Juli 2026 Die Arbeitgeber haben in der dritten Tarifverhandlungsrunde für den Einzelhandel in Schleswig-Holstein ihr Angebot nochmals verbessert. Dennoch lehnt die Gewerkschaft ver.di das Angebot erneut ab und hält an ihren bisherigen Forderungen fest. Das verbesserte Angebot sieht tabellenwirksame Entgelterhöhungen von 2,4 Prozent ab 1. November 2026 und weiteren 2,0 Prozent ab 1. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifrunde-im-einzelhandel-schleswig-holstein-arbeitgeber-legen-verbessertes-angebot-vor-ver-di-lehnt-erneut-ab/">Tarifrunde im Einzelhandel Schleswig-Holstein: Arbeitgeber legen verbessertes Angebot vor, ver.di lehnt erneut ab</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neumünster, 8. Juli 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitgeber haben in der dritten Tarifverhandlungsrunde für den Einzelhandel in Schleswig-Holstein ihr Angebot nochmals verbessert. Dennoch lehnt die Gewerkschaft ver.di das Angebot erneut ab und hält an ihren bisherigen Forderungen fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das verbesserte Angebot sieht tabellenwirksame Entgelterhöhungen von 2,4 Prozent ab 1. November 2026 und weiteren 2,0 Prozent ab 1. August 2027 bei einer Laufzeit von 24 Monaten vor. Die Ausbildungsvergütungen sollen entsprechend erhöht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit diesem verbesserten Angebot kommen wir der Gewerkschaft zum wiederholten Mal ein gutes Stück entgegen. Es berücksichtigt sowohl die Interessen der Beschäftigten als auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Unternehmen. Mehr ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht verantwortbar“, erklärt Michael Fink, Verhandlungsführer der Arbeitgeberkommission. Der Einzelhandel befindet sich weiterhin in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Die Konsumstimmung bleibt verhalten, die Umsätze entwickeln sich in vielen Bereichen rückläufig und zahlreiche Unternehmen stehen unter erheblichem Kostendruck. Gleichzeitig haben die Betriebe in den vergangenen Tarifabschlüssen bereits deutliche Entgeltsteigerungen umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Tarifpolitik muss die wirtschaftliche Realität abbilden. Unser Angebot trägt der schwierigen Lage der Branche Rechnung und ermöglicht gleichzeitig spürbare Einkommensverbesserungen für die Beschäftigten. Es wäre ein ausgewogener und tragfähiger Kompromiss“, so Fink weiter.<br>Die Arbeitgeber bedauern, dass die Gewerkschaft ver.di bislang in keiner Verhandlungsrunde einen Beitrag für eine Lösung geleistet hat. Stattdessen wurden die ursprünglichen Maximalforderungen unverändert aufrechterhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer ernsthaft einen Tarifabschluss erreichen will, muss sich in Verhandlungen bewegen. Kompromisse entstehen nicht dadurch, dass ausschließlich von einer Seite weitere Zugeständnisse gefordert werden. Der Ball liegt bei ver.di. Wir erwarten deshalb, dass die Gewerkschaft sich bewegt und konkrete Vorschläge für eine Annäherung unterbreitet“, so Michael Fink abschließend.</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifrunde-im-einzelhandel-schleswig-holstein-arbeitgeber-legen-verbessertes-angebot-vor-ver-di-lehnt-erneut-ab/">Tarifrunde im Einzelhandel Schleswig-Holstein: Arbeitgeber legen verbessertes Angebot vor, ver.di lehnt erneut ab</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arbeitgeber legen in erster Tarifrunde für den Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommern beachtliches Angebot vor</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/arbeitgeber-legen-in-erster-tarifrunde-fuer-den-einzelhandel-mecklenburg-vorpommern-beachtliches-angebot-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 14:02:55 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=22616</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten im Einzelhandel von Mecklenburg-Vorpommern gestaltete sich schwierig und endete am 2. Juli ohne eine Einigung.Ein Gehaltsplus für die Beschäftigten der Branche von insgesamt 4,4 % in zwei Stufen boten die Arbeitgeber für eine Tarifeinigung über 24 Monate an. Dazu sagte Christian Lahrtz, Verhandlungsführer der Arbeitgeberkommission heute in Güstrow: „Unsere [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/arbeitgeber-legen-in-erster-tarifrunde-fuer-den-einzelhandel-mecklenburg-vorpommern-beachtliches-angebot-vor/">Arbeitgeber legen in erster Tarifrunde für den Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommern beachtliches Angebot vor</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten im Einzelhandel von Mecklenburg-Vorpommern gestaltete sich schwierig und endete am 2. Juli ohne eine Einigung.<br>Ein Gehaltsplus für die Beschäftigten der Branche von insgesamt 4,4 % in zwei Stufen boten die Arbeitgeber für eine Tarifeinigung über 24 Monate an. Dazu sagte Christian Lahrtz, Verhandlungsführer der Arbeitgeberkommission heute in Güstrow: „Unsere Branche kämpft mit stagnierenden Umsätzen und einem enormen Kostendruck, der u.a. stark durch die Kriegshandlungen in der Ukraine, im Nahen Osten und durch welthandelspolitische Verwerfungen getrieben wird. Insbesondere die explodierten Energie- und Logistikkosten, verbunden mit der gedämpften Konsumstimmung der Verbraucher, die auf dieselben Ursachen zurückzuführen ist, lässt den Unternehmen in dieser Tarifrunde kaum Luft für Entgeltentwicklungen. Für viele Unternehmen werden diese nur durch gleichzeitigen Stunden- oder Stellenabbau möglich sein.“<br>Von der Gewerkschaft ver.di zeigte sich Lahrtz enttäuscht. Zunächst fordere die Gewerkschaft unter völliger Ignoranz der Wirtschaftslage eine Entgeltsteigerung von bis zu 10 Prozent bei einer Laufzeit von nur 12 Monaten. Das sei absolut unrealistisch, so Lahrtz weiter.<br>„Wir haben heute ein beachtliches Angebot vorgelegt, von dem wir wissen, dass es bereits einige Unternehmen vor große Herausforderungen stellen wird. Wir haben es dennoch bereits in der ersten Verhandlungsrunde unterbreitet, weil wir einen zeitnahen Abschluss erreichen wollen. Das wäre im Interesse unserer Beschäftigten und gäbe den Unternehmen wichtige und nötige Planungsparameter. Es ist bedauerlich, dass wir auf dieser Basis noch nicht einmal in ernsthafte Gespräche einsteigen konnten. Es bahnt sich möglicherweise erneut eine sehr lange Tarifrunde an“, sagte Christian Lahrtz abschließend.<br>Die Gespräche sollen am 14. September 2026 fortgesetzt werden.</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/arbeitgeber-legen-in-erster-tarifrunde-fuer-den-einzelhandel-mecklenburg-vorpommern-beachtliches-angebot-vor/">Arbeitgeber legen in erster Tarifrunde für den Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommern beachtliches Angebot vor</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tarifverhandlungen im Einzelhandel Schleswig-Holstein: Arbeitgeber legen solides Angebot vor</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifverhandlungen-im-einzelhandel-schleswig-holstein-arbeitgeber-legen-solides-angebot-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:40:13 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=22530</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der zweiten Tarifverhandlungsrunde für den Einzelhandel in Schleswig-Holstein haben Arbeitgeber und die Gewerkschaft ver.di am 28. Mai 2026 in Neumünster ihre Gespräche fortgesetzt. Die Arbeitgeberseite legte dabei ein Tarifangebot vor. Das Angebot umfasst tabellenwirksame Entgeltsteigerungen in zwei Stufen von insgesamt 3,5 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Vorgesehen sind eine Erhöhung der Tarifentgelte [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifverhandlungen-im-einzelhandel-schleswig-holstein-arbeitgeber-legen-solides-angebot-vor/">Tarifverhandlungen im Einzelhandel Schleswig-Holstein: Arbeitgeber legen solides Angebot vor</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Tarifverhandlungsrunde für den Einzelhandel in Schleswig-Holstein haben Arbeitgeber und die Gewerkschaft ver.di am 28. Mai 2026 in Neumünster ihre Gespräche fortgesetzt. Die Arbeitgeberseite legte dabei ein Tarifangebot vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Angebot umfasst tabellenwirksame Entgeltsteigerungen in zwei Stufen von insgesamt 3,5 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Vorgesehen sind eine Erhöhung der Tarifentgelte um zwei Prozent ab 1. November 2026 sowie eine weitere Steigerung um 1,5 Prozent im zweiten Tarifjahr ab 1. August 2027. Auch die Ausbildungsvergütungen sollen entsprechend angehoben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Einzelhandel befindet sich weiterhin in einer äußerst angespannten wirtschaftlichen Lage. Die Konsumstimmung bleibt schwach, die Kostenbelastungen für die Unternehmen sind hoch und die Betriebe kämpfen mit rückläufigen Umsätzen“, erklärt Michael Fink, Verhandlungsführer für die Arbeitgeberkommission. „Vor diesem Hintergrund ist das Angebot ein verantwortungsvoller Kompromiss zwischen den berechtigten Interessen der Beschäftigten und den wirtschaftlichen Realitäten vieler Handelsunternehmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitgeberseite verweist darauf, dass insbesondere kleinere und mittelständische Handelsbetriebe zunehmend unter Druck geraten. Steigende Energie-, Miet- und Personalkosten träfen auf eine anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Spielräume vieler Unternehmen sind derzeit äußerst begrenzt. Für einige Unternehmen kann das vorliegende Angebot bereits nur durch gleichzeitigen Stellenabbau bzw. Stundenreduzierungen finanziert werden. Umso wichtiger ist es, in den Tarifverhandlungen gemeinsame und tragfähige Lösungen zu finden, die Beschäftigung sichern und die Unternehmen nicht zusätzlich überfordern“, so Fink weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ver.di-Arbeitnehmerkommission lehnte das Angebot als unzureichend ab. Die Tarifparteien wollen die Verhandlungen in einer weiteren Runde am 08. Juli 2026 fortsetzen.</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifverhandlungen-im-einzelhandel-schleswig-holstein-arbeitgeber-legen-solides-angebot-vor/">Tarifverhandlungen im Einzelhandel Schleswig-Holstein: Arbeitgeber legen solides Angebot vor</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Handel im Norden warnt vor Belastungswelle: Mehrwertsteuer-Debatte, steigende Abgaben und neue Kosten gefährden Unternehmen</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/handel-im-norden-warnt-vor-belastungswelle-mehrwertsteuer-debatte-steigende-abgaben-und-neue-kosten-gefaehrden-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 15:38:07 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=22407</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kiel / Schwerin&#160; / Hamburg, 1. April 2026 – Der Einzelhandel im Norden sieht sich mit einer wachsenden Belastungsdynamik konfrontiert. Neben steigenden Abgaben, höheren Kosten und neuen politischen Forderungen sorgt aktuell insbesondere die Diskussion um eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer für große Verunsicherung in der Branche. Dies setzt Unternehmen zunehmend unter Druck und trifft am [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/handel-im-norden-warnt-vor-belastungswelle-mehrwertsteuer-debatte-steigende-abgaben-und-neue-kosten-gefaehrden-unternehmen/">Handel im Norden warnt vor Belastungswelle: Mehrwertsteuer-Debatte, steigende Abgaben und neue Kosten gefährden Unternehmen</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kiel / Schwerin&nbsp; / Hamburg, 1. April 2026 – Der Einzelhandel im Norden sieht sich mit einer wachsenden Belastungsdynamik konfrontiert. Neben steigenden Abgaben, höheren Kosten und neuen politischen Forderungen sorgt aktuell insbesondere die Diskussion um eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer für große Verunsicherung in der Branche. Dies setzt Unternehmen zunehmend unter Druck und trifft am Ende vor allem die Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Handelsverband Nord (HV Nord) warnt vor einer gefährlichen Entwicklung für den Konsum und die regionale Wirtschaftskraft.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehrwertsteuer-Debatte wirkt bereits jetzt als Konsumbremse</strong><br>Ausgangspunkt ist die bundespolitische Debatte, den Mehrwertsteuersatz von derzeit 19 auf bis zu 21 Prozent anzuheben. Der Handel reagiert darauf mit deutlicher Kritik – bundesweit hat sich die Branche in einem Brandbrief an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gewandt. „Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre ein direkter Angriff auf den Konsum. Sie verteuert nahezu alle Produkte des täglichen Bedarfs und trifft damit ausgerechnet diejenigen, die ohnehin jeden Euro umdrehen müssen“, sagt Dierk Böckenholt, Hauptgeschäftsführer des HV Nord.<br>Schon die politische Diskussion entfaltet Wirkung: Die ohnehin gedämpfte Verbraucherstimmung wird weiter belastet. Das zeigt auch der Indikator für das Konsumklima: für April sinkt dieser laut GfK auf minus 28,0 Punkte und liegt damit um 3,2 Zähler unter Vormonat. „Wir erleben, dass nicht nur reale Kostensteigerungen wirken – sondern bereits die Unsicherheit. Wer steigende Preise erwartet, hält sich beim Einkaufen zurück“, so Böckenholt weiter. Branchenvertreter sprechen von einem „massiven Konsumkiller“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mindestlohndebatte verschärft die Lage zusätzlich</strong><br>Auch die erneuten politischen Vorstöße den gesetzlichen Mindestlohn auf 15 Euro pro Stunde anzuheben, also früher und stärker als bislang beschlossen, bewertet der Handel als kontraproduktiv und kritisiert diese scharf. So nachvollziehbar das Ziel höherer Einkommen auch sei, bedeute dies doch erhebliche Mehrkosten für Unternehmerinnen und Unternehmer, mahnt Dierk Böckenholt. „Viele Betriebe arbeiten bereits heute am Limit. Weitere Lohnkostensteigerungen ohne entsprechende Entlastungen treffen den Handel ins Mark – besonders kleine und mittelständische Händler geraten dadurch zunehmend unter existenziellen Druck.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Belastung kommt aus vielen Richtungen gleichzeitig</strong><br>Die Mehrwertsteuer und Mindestlohn-Debatte sind aus Sicht des Verbands nur Teil eines größeren Problems. Parallel wirken zahlreiche weitere Faktoren wie wachsende Sozialabgaben oder steigende Energie- und CO₂-Kosten. Die vom Handel lange eingeforderte und von der Politik zwar zugesagte, aber nicht umgesetzte Senkung der Stromsteuer für alle Bürger und Unternehmen bleibt ein zentrales Versäumnis, das die Wettbewerbsfähigkeit schwächt und Betriebe wie Verbraucher weiterhin unnötig belastet.<br>Auch neue kommunale Abgaben, etwa auf Verpackungen, oder die deutliche Erhöhung von Kurabgaben in vielen Tourismusorten im Norden sehen auf den ersten Blick wie eine kommunale Einnahmeerhöhung aus, treffen jedoch den lokalen Handel: „Gäste, die mehr für ihren Urlaubsaufenthalt zahlen müssen, bleiben ganz aus oder sind kürzer vor Ort und geben am Ende weniger im Laden um die Ecke aus. Für unseren Handel, der ohnehin mit steigenden Kosten kämpft, zählt deshalb jeder Euro an Kaufkraft. Will man die Ortszentren nicht weiter schwächen, sind auch die Kommunen gut beraten, bei Entscheidungen über die Erhöhung von Kurabgaben oder bei Einführung weiterer neuer Abgaben ebenfalls die Kaufkrafteffekte für den lokalen Handel im Blick zu behalten“, warnt Kristin Just, Geschäftsführerin des Verbands in Mecklenburg-Vorpommern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klare Erwartung an die Politik</strong> <br>Der Handelsverband Nord richtet daher einen eindringlichen Appell an die Politik: Die aktuelle Diskussion um Steuer- und Abgabenerhöhungen muss gestoppt werden. Weitere belastende Maßnahmen wären nicht nur wirtschaftspolitisch kontraproduktiv, sondern gefährden aktiv Konsum, Arbeitsplätze und die Zukunft vieler Innenstädte und Ortszentren. „Was wir jetzt brauchen, ist kein Drehen an der Abgabenschraube, sondern ein klares Signal für Entlastung, Stabilität und Vertrauen. Wer den Konsum stärkt, stärkt auch unsere Innenstädte, Arbeitsplätze und die regionale Wirtschaft“, appelliert Dierk Böckenholt an die politischen Entscheidungsträger. Der Fokus der Politik richte sich leicht und schnell auf die Einnahmeseite. Im Vordergrund müsse aber mehr denn je das Ausgabeverhalten der öffentlichen Hand stehen, so der Verbandschef abschließend.</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/handel-im-norden-warnt-vor-belastungswelle-mehrwertsteuer-debatte-steigende-abgaben-und-neue-kosten-gefaehrden-unternehmen/">Handel im Norden warnt vor Belastungswelle: Mehrwertsteuer-Debatte, steigende Abgaben und neue Kosten gefährden Unternehmen</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anstehende Tarifrunde im Einzelhandel: HDE warnt vor Überforderung der Branche</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/anstehende-tarifrunde-im-einzelhandel-hde-warnt-vor-ueberforderung-der-branche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:26:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=22243</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor dem Start der Tarifrunde im deutschen Einzelhandel in diesem Frühjahr warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor zu hohen Gewerkschaftsforderungen und Jobverlusten in historisch herausfordernden Zeiten für die Branche. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind aktuell weiter insgesamt sehr schlecht, davon kann sich auch der Einzelhandel nicht abkoppeln. Steigende Arbeitskosten etwa durch zu hohe Tarifabschlüsse, erdrückende Bürokratie- [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/anstehende-tarifrunde-im-einzelhandel-hde-warnt-vor-ueberforderung-der-branche/">Anstehende Tarifrunde im Einzelhandel: HDE warnt vor Überforderung der Branche</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Start der Tarifrunde im deutschen Einzelhandel in diesem Frühjahr warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor zu hohen Gewerkschaftsforderungen und Jobverlusten in historisch herausfordernden Zeiten für die Branche. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind aktuell weiter insgesamt sehr schlecht, davon kann sich auch der Einzelhandel nicht abkoppeln. Steigende Arbeitskosten etwa durch zu hohe Tarifabschlüsse, erdrückende Bürokratie- und Regulierungslasten und weiter wachsende Sozialversicherungsabgaben sind in dieser schwierigen Lage ein regelrechter Giftcocktail, der massenhaft Arbeitsplätze im Einzelhandel gefährden kann“, so HDE-Tarifgeschäftsführer Steven Haarke. <br>Der Handel stehe ausdrücklich zur Sozialpartnerschaft, die ein sehr hohes Gut sei. Positiv zu bewerten sei zudem der aktuelle Vorstoß von DGB-Chefin Yasmin Fahimi für ein „Bündnis für Arbeit und Innovation“ der Sozialpartner im Bundeskanzleramt. „Diese Initiative zeigt ganz deutlich, dass die Gewerkschaften die Dramatik der Lage für den Wirtschaftsstandort Deutschland inzwischen auch erkannt haben“, so Haarke. Wichtig ist aus Sicht des HDE aber vor allem, dass alle Akteure auch die verfassungsrechtlich geschützte Tarifautonomie wieder mehr in den Fokus nehmen. „Die Steigerungen des gesetzlichen Mindestlohns fressen sich immer tiefer in die Tarifwerke hinein. Das wird zunehmend zu einer schweren Hypothek für die Tarifvertragswerke aller Branchen“, betont Haarke. <br><br>Vor dem Start der diesjährigen Tarifrunden im Einzelhandel mit mehr als 3,1 Millionen Beschäftigten warne der HDE daher eindringlich davor, durch zu hohe gewerkschaftliche Lohn- und Gehaltsforderungen eine Erwartungshaltung bei den Beschäftigten zu erzeugen, die dem Realitätscheck am Ende nicht standhalte. Der letzte Tarifabschluss hat den Beschäftigten im Einzelhandel über die Laufzeit von 2023 bis 2025 insgesamt 14 Prozent Gehaltserhöhung eingebracht und damit nachweislich auch einen satten Reallohngewinn. „Damals haben wir hoch ins Regal gegriffen und das in extrem schwierigen Zeiten für die Branche“, so Haarke weiter. Diese Tariflohnsteigerung ist in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage und der steigenden Kosten für viele Arbeitgeber im Handel kaum zu schultern. „Es besteht in diesem Jahr kaum noch Verteilungsspielraum, ansonsten drohen massenhaft Jobverluste in der Branche. Die Gewerkschaft ist nun in der Verantwortung, der Branche keinen irreversiblen Schaden zuzufügen“, so Haarke weiter. Deutschland bewegt sich auf einen neuen Höchststand bei den Arbeitslosenzahlen zu. So waren im Dezember 2025 nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sogar wieder 2,9 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos. Auch im Einzelhandel waren die Beschäftigungszahlen erstmals wieder rückläufig. So hat die Branche seit 2022 nach einer aktuellen Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit mehr als 60.000 sozialversicherungspflichtige Jobs verloren. „Das dürfte leider noch nicht das Ende der Fahnenstange sein“, so Haarke. Die Tarifrunde im Einzelhandel beginnt im April 2026. In der Branche sind 3,1 Millionen Menschen beschäftigt. Die Tarifrunde ist damit eine der größten in Deutschland.</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/anstehende-tarifrunde-im-einzelhandel-hde-warnt-vor-ueberforderung-der-branche/">Anstehende Tarifrunde im Einzelhandel: HDE warnt vor Überforderung der Branche</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kristin Just ist beim Handelsverband Nord neue Geschäftsführerin für Mecklenburg-Vorpommern</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/kristin-just-ist-beim-handelsverband-nord-neue-geschaeftsfuehrerin-fuer-mecklenburg-vorpommern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 15:44:34 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=22196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kristin Just ist das neue Gesicht für den Handelsverband Nord in Mecklenburg-Vorpommern.Sie hat am 16. Januar die Nachfolge des im September vergangenen Jahres überraschend verstorbenen und langjährigen Verbandsgeschäftsführers Kay-Uwe Teetz angetreten. Die Schwerinerin verfügt über jahrzehntelange Handelsexpertise und ist für die in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Händlerinnen und Händler keine Unbekannte: Zuletzt war sie als Fachberaterin und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/kristin-just-ist-beim-handelsverband-nord-neue-geschaeftsfuehrerin-fuer-mecklenburg-vorpommern/">Kristin Just ist beim Handelsverband Nord neue Geschäftsführerin für Mecklenburg-Vorpommern</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kristin Just ist das neue Gesicht für den Handelsverband Nord in Mecklenburg-Vorpommern.<br>Sie hat am 16. Januar die Nachfolge des im September vergangenen Jahres überraschend verstorbenen und langjährigen Verbandsgeschäftsführers Kay-Uwe Teetz angetreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwerinerin verfügt über jahrzehntelange Handelsexpertise und ist für die in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Händlerinnen und Händler keine Unbekannte: Zuletzt war sie als Fachberaterin und Branchenbetreuerin unter anderem für die Bereiche Handel, Stadtentwicklung und Tourismus bei der IHK zu Schwerin verantwortlich. Zuvor war sie als Kommunalberaterin für den Einzelhandel und das Stadtmarketing bei der CIMA aktiv. Weitere Positionen als Standortanalytikerin vervollständigen ihr berufliches Profil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dierk Böckenholt, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Nord, schätzt besonders die umfangreiche Fachkenntnis der neuen Geschäftsführerin, aber auch die gute Vernetzung mit den regionalen Interessengruppen aus verschiedenen Bereichen ist ein wichtiges Plus: „Die enge Zusammenarbeit mit der Politik, der Wirtschaft, den Kammern und anderen Verbänden, insbesondere aber mit der lokalen Händlerschaft ist für ihre Tätigkeit in unserem Verband von großem Wert. Wir freuen uns, mit Kristin Just eine in allen Handelsbelangen versierte neue Ansprechpartnerin für Mecklenburg-Vorpommern gefunden zu haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kristin Just startet ihre neue Aufgabe mit dem festen Willen, den Handel nicht zu erklären, sondern ihm den Rücken freizuhalten: „Wir brauchen eine starke Vernetzung untereinander, nur gemeinsam können wir den Herausforderungen für Handel und Wirtschaft begegnen. Seit langer Zeit bereits an der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung auf der einen und Handel auf der anderen Seite, freue ich mich nun darauf, meine Erfahrungen aus dieser Zeit und meine Kompetenzen in Zukunft für den Handelsverband Nord und seine vielen engagierten Mitgliedsbetriebe einsetzen zu<br>dürfen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/kristin-just-ist-beim-handelsverband-nord-neue-geschaeftsfuehrerin-fuer-mecklenburg-vorpommern/">Kristin Just ist beim Handelsverband Nord neue Geschäftsführerin für Mecklenburg-Vorpommern</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einzelhandel im Norden am Limit</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/einzelhandel-im-norden-am-limit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 09:22:56 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=21600</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kiel, 07.07.2025 &#8211; Der Handelsverband Nord (HV Nord) macht anlässlich der enttäuschenden Ergebnisse der Sitzung des Koalitionsausschusses am 2. Juli 2025 erneut auf die angespannte Situation im Einzelhandel aufmerksam. Die jüngste Entscheidung der Bundesregierung, die Stromsteuer nur für produzierende Unternehmen zu senken, verschärft die ohnehin angespannte Lage der Branche erheblich. Die Anhebung des Mindestlohns, zunehmender [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/einzelhandel-im-norden-am-limit/">Einzelhandel im Norden am Limit</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kiel, 07.07.2025 &#8211; Der Handelsverband Nord (HV Nord) macht anlässlich der enttäuschenden Ergebnisse der Sitzung des Koalitionsausschusses am 2. Juli 2025 erneut auf die angespannte Situation im Einzelhandel aufmerksam. Die jüngste Entscheidung der Bundesregierung, die Stromsteuer nur für produzierende Unternehmen zu senken, verschärft die ohnehin angespannte Lage der Branche erheblich. Die Anhebung des Mindestlohns, zunehmender wirtschaftlicher Schaden durch Ladendiebstahl, die allgemeine Konsumzurückhaltung sowie ein genereller Frequenzverlust belasten die Unternehmen zusätzlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Stimmung bei den Händlern ist extrem angespannt. Die Nichtabsenkung der Stromsteuer sowie die geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns stellen für viele Betriebe eine zusätzliche Belastung dar. Insbesondere bei den Lohnnebenkosten besteht ein dringender Handlungsbedarf, denn diese drohen in den nächsten Jahren auf 50 Prozent zu steigen“, warnt der Hauptgeschäftsführer des HV Nord, Dierk Böckenholt. Steigen die Sozialversicherungsbeiträge weiter ungebremst an, sei ein massiver Stellenabbau zu erwarten.<br>Zunehmend schwerer wiege auch die Problematik des Ladendiebstahls, so gingen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2024 Waren im Wert von über 51 Mio. Euro an den Ladenkassen vorbei. Das entspricht einem Verlust pro Verkaufstag von 170.000 Euro. In Schleswig-Holstein waren es 2024 über 112 Mio. Euro mit einem täglichen Verlust von 375.00 Euro und in Hamburg waren es 78 Mio. Euro, mit 260.000 Euro Verlust pro Verkaufstag. Die Branche fühle sich im Stich gelassen: Viele angezeigte Fälle würden durch die staatlichen Justizbehörden nicht verfolgt oder Verfahren zu schnell eingestellt.<br><br>„Die Branche fühlt sich regelrecht verraten. Trotz vorher gegebener Zusagen lässt die Bundesregierung den Einzelhandel, der eine der wichtigsten Säulen der Binnenkonjunktur ist, im Regen stehen“, kritisiert Dierk Böckenholt. „Die Handelsunternehmen haben erwartungsvoll auf die angekündigte Wirtschaftsbelebung geschaut, diese scheint für den Handel jedoch nicht zu gelten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handelsverbände in ganz Deutschland fordern die Bundesregierung auf, die Situation ernst zu nehmen, sich an gemachte Zusagen zu halten und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um den Einzelhandel zu stärken. Dazu gehören u.a. eine gerechte Stromsteuerpolitik, eine konsequente Verfolgung von Ladendiebstählen sowie ein Bekenntnis der Bundesregierung zu einer Senkung der Sozialversicherungsbeiträge mit der Festlegung auf eine dauerhafte 40-Prozent-Obergrenze.<br><br></p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/einzelhandel-im-norden-am-limit/">Einzelhandel im Norden am Limit</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsgeschäft 2024: Verhaltener Optimismus im Handel in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/weihnachtsgeschaeft-2024-verhaltener-optimismus-im-handelin-schleswig-holstein-hamburg-und-mecklenburg-vorpommern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 10:35:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=20923</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Handel in Schleswig-Holstein, Hamburg, und Mecklenburg-Vorpommern startet mit gemischten Gefühlen in die Vorweihnachtszeit. Trotz eines verhaltenen Starts am ersten Adventswochenende erwartet der Handelsverband Nord für die Monate November und Dezember ein nominales Umsatzwachstum von +1,3 % im Vergleich zum Vorjahr.„Das erste Adventswochenende ist in einigen Branchen zwar verhaltener verlaufen als erhofft, aber es besteht [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/weihnachtsgeschaeft-2024-verhaltener-optimismus-im-handelin-schleswig-holstein-hamburg-und-mecklenburg-vorpommern/">Weihnachtsgeschäft 2024: Verhaltener Optimismus im Handel in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Handel in Schleswig-Holstein, Hamburg, und Mecklenburg-Vorpommern startet mit gemischten Gefühlen in die Vorweihnachtszeit. Trotz eines verhaltenen Starts am ersten Adventswochenende erwartet der Handelsverband Nord für die Monate November und Dezember ein nominales Umsatzwachstum von +1,3 % im Vergleich zum Vorjahr.„Das erste Adventswochenende ist in einigen Branchen zwar verhaltener verlaufen als erhofft, aber es besteht noch Potenzial für mehr Umsatz und Frequenz“, so Dierk Böckenholt, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Nord. Der gedämpfte Start hänge vor allem mit der wirtschaftlichen Unsicherheit zusammen: Inflation, geopolitische Spannungen und ein sinkendes Verbrauchervertrauen beeinflussen das Einkaufsverhalten. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass die Kaufbereitschaft im Dezember anzieht.<br>Laut einer aktuellen Umfrage des Handelsblatt Research Institutes planen Verbraucher durchschnittlich 297 Euro für Weihnachtsgeschenke ein, ähnlich wie im Vorjahr. Besonders gefragt sind Geschenkgutscheine, Kosmetik- und Pflegeprodukte, Bücher, Spielwaren, Unterhaltungselektronik und Schmuck.<br>Auf Unternehmensseite erwarten zwar rund 53 % der Non-Food-Händler schlechtere Umsätze als im Vorjahr. „Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und die Inflation drücken die Verbraucherstimmung“, erklärt Böckenholt. Dennoch bleibt die Branche optimistisch, dass das Weihnachtsgeschäft stabil bleibt, da nach den Umfragen viele Menschen bereit sind, für das Weihnachtsfest in diesem Jahr etwas tiefer in die Tasche zu greifen.<br>„Für viele Händler sind die kommenden Wochen entscheidend“, betont Andreas Bartmann, Präsident des Handelsverband Nord. In Branchen wie Spielwaren, Unterhaltungselektronik und Schmuck wird bis zu ein Viertel des Jahresumsatzes in den letzten Wochen des Jahres generiert.</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/weihnachtsgeschaeft-2024-verhaltener-optimismus-im-handelin-schleswig-holstein-hamburg-und-mecklenburg-vorpommern/">Weihnachtsgeschäft 2024: Verhaltener Optimismus im Handel in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Norddeutscher Handelspreis 2024 geht an Karls Erdbeerhof aus Rövershagen</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/norddeutscher-handelspreis-2024-geht-an-karls-erdbeerhof-aus-roevershagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 08:46:18 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=20654</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Karls Markt OHG ist am 24. September in Lübeck vom Handelsverband Nord mit dem Norddeutschen Handelspreis 2024 ausgezeichnet worden. Das norddeutsche Familienunternehmen, bei dem sich alles um die Erdbeere dreht, setzt mit Mut und hoher Innovationskraft stets neue Maßstäbe in der Handelswelt. Andreas Bartmann, Präsident des Handelsverband Nord, überreichte den Preis im Rahmen des [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/norddeutscher-handelspreis-2024-geht-an-karls-erdbeerhof-aus-roevershagen/">Norddeutscher Handelspreis 2024 geht an Karls Erdbeerhof aus Rövershagen</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Karls Markt OHG ist am 24. September in Lübeck vom Handelsverband Nord mit dem Norddeutschen Handelspreis 2024 ausgezeichnet worden. Das norddeutsche Familienunternehmen, bei dem sich alles um die Erdbeere dreht, setzt mit Mut und hoher Innovationskraft stets neue Maßstäbe in der Handelswelt. Andreas Bartmann, Präsident des Handelsverband Nord, überreichte den Preis im Rahmen des „Tag des Norddeutschen Handels“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaber Robert Dahl nahm die Auszeichnung in den Lübecker media docks mit großer Freude entgegen. Einmal im Jahr ehrt der Handelsverband Nord damit ein besonders herausragendes Handelsunternehmen aus seinem Verbandsgebiet in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laudatorin Nicole Srock.Stanley von der Agentur dan pearlman zeichnete den bemerkenswerten Weg des Unternehmens mit seiner über 100-jährigen Firmengeschichte nach: Vom reinen Erdbeeranbau und –verkauf bis hin zu einem mittelgroßen Handelsunternehmen, das mit seinen Erdbeerdörfern weitere Geschäftsbereiche wie Gastronomie und Erlebnis für sich erschlossen hat. Die Laudatorin ging auch der Frage nach, wie es dem regionalen Unternehmen gelingen konnte, eine nationale Reichweite mit einer breiten Fanbasis von Flensburg bis nach München aufzubauen.<br>In der Begründung der Jury heißt es dazu: “Die Familie Dahl hat sich durch stete Weiterentwicklung eine klare und einzigartige Marktpositionierung erarbeitet und dazu eine unverwechselbare Marke geschaffen, die enorme Strahlkraft über die Region hinaus entfaltet. Das Konzept erweist sich als so zukunftsfähig und innovativ, dass neue Standorte in ganz Deutschland erschlossen werden und sogar in die USA exportiert werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des Handelsverband Nord, Andreas Bartmann, führte zur Begründung ergänzend an: „Auch wenn das Unternehmen heute viele Geschäftsbereiche abdeckt, so ist der Handel doch Keimzelle und Herzstück des Unternehmens. Den Herausforderungen des Marktes und der Branche begegnet das Familienunternehmen mit neuen Ideen und viel Mut. Und diese Fähigkeit, sich mit neuen Konzepten stetig weiter zu entwickeln, aber gleichzeitig die Ursprünge einer langen Unternehmenshistorie nicht aus dem Blick zu verlieren, macht aus der Karls Markt OHG einen würdigen Preisträger.“<br>Unter der Marke „Karls“ findet sich heute mittlerweile neben Erdbeeren und Erdbeerprodukten u.a. auch Hausgemachtes aus den eigenen Manufakturen sowie Nützliches und Schönes für Küche, Haus und Garten. Mit seinem Online-Shop ist das Unternehmen in der Lage, die vielen Fans auch in anderen Teilen Deutschlands und weltweit mit den Lieblingsprodukten und Fanartikeln zu versorgen. Seit 2001 trägt es den Namen „Karls Erlebnis-Dorf“, denn der Besuch bei Karls ist – auch dank der Freizeitparks – inzwischen zu einem Event für die ganze Familie geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><hvnord-important class="hvnord__important_link"><strong><a href="https://hvnord.de/der-tag-des-norddeutschen-handels/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier geht&#8217;s zur Bildergalerie am Tag des Norddeutschen Handels</a></strong></hvnord-important></p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/norddeutscher-handelspreis-2024-geht-an-karls-erdbeerhof-aus-roevershagen/">Norddeutscher Handelspreis 2024 geht an Karls Erdbeerhof aus Rövershagen</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tarifabschluss für den Einzelhandel Schleswig-Holstein erzielt</title>
		<link>https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifabschluss-fuer-den-einzelhandel-schleswig-holstein-erzielt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annett Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2024 14:47:36 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hvnord.de/?post_type=hvnord__press_rel&#038;p=20228</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als ein Jahr nach dem Auslaufen des Tarifvertrages, vielen Streikmaßnahmen und schwierigen Verhandlungen ist es am heutigen Freitag im sechsten Anlauf gelungen, für die Beschäftigten im Einzelhandel von Schleswig-Holstein einen Tarifvertrag abzuschließen.Dazu sagte Dierk Böckenholt, Haupt- und Tarifgeschäftsführer des Handelsverband Nord heute in Rendsburg: „Wir sind froh, nach einem langen Verhandlungsmarathon endlich den Deckel [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifabschluss-fuer-den-einzelhandel-schleswig-holstein-erzielt/">Tarifabschluss für den Einzelhandel Schleswig-Holstein erzielt</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als ein Jahr nach dem Auslaufen des Tarifvertrages, vielen Streikmaßnahmen und schwierigen Verhandlungen ist es am heutigen Freitag im sechsten Anlauf gelungen, für die Beschäftigten im Einzelhandel von Schleswig-Holstein einen Tarifvertrag abzuschließen.<br>Dazu sagte Dierk Böckenholt, Haupt- und Tarifgeschäftsführer des Handelsverband Nord heute in Rendsburg: „Wir sind froh, nach einem langen Verhandlungsmarathon endlich den Deckel draufbekommen zu haben. Unser Abschluss für Hamburg war dafür die entscheidende Vorlage.“<br><br><strong>Das Tarifergebnis für den Einzelhandel Schleswig-Holstein sieht folgende Eckpunkte vor:<br></strong>Nach fünf Nullmonaten werden die Entgelte zunächst ab dem 01.10.2023 um 5,3% angehoben. Ab dem 01.05.2024 gibt es weitere 4,7% und im dritten Tarifjahr erhöhen sich die Entgelte ab dem 01.05.2025 zunächst um einen Festbetrag von 40 € und dann um weitere 1,8%. Bei einer Laufzeit von 36 Monaten entspricht dies einer Gesamtentwicklung von 13,67%. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie von 1.000 Euro (Vollzeit). Die Arbeitgeber waren zudem bereit, den Betrag für tarifliche Altersvorsorge von jährlich 300 Euro auf 420 Euro anzuheben.<br><br>„Wir wissen, dass wir damit bis an die äußerste Belastungsgrenze einiger Unternehmen gegangen sind“, sagt Böckenholt. „Mit Blick auf die lange Laufzeit, die damit verbundene Friedenspflicht und die größere Planungssicherheit betrachten wir das Tarifergebnis jedoch als branchengerecht“, so der Verbandschef abschließend.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle näheren Informationen wie Abschlussinformation und Entgelttabellen für Schleswig-Holstein finden registrierte Mitgliedsunternehmen unter dem nachfolgenden Link.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><hvnord-important class="hvnord__important_link"><strong><a href="https://hvnord.de/leistungen/recht/tarifrecht-tarifpolitik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zu den Anlagen des Tarifabschluss SH</a></strong></hvnord-important></p>
<p>The post <a href="https://hvnord.de/pressemitteilungen/tarifabschluss-fuer-den-einzelhandel-schleswig-holstein-erzielt/">Tarifabschluss für den Einzelhandel Schleswig-Holstein erzielt</a> appeared first on <a href="https://hvnord.de">Handelsverband Nord</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
