Sonstige Hilfen

Neue BTE-Kampagne #mitAbstand

Kostenlose Vorlagen für Textil-, Schuh und Lederwarengeschäfte

Ab 20. April dürfen in fast allen Bundesländern die Textil-, Schuh- und Lederwarengeschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 qm unter bestimmten Hygienebedingungen wieder öffnen. Wichtigste Vorgabe in diesem Zusammenhang ist die Einhaltung von Mindestabständen.

Um den Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel bei der entsprechenden Kundenkommunikation im Geschäft zu unterstützen, hat der BTE die Kampagne #mitAbstand konzipiert. Entwickelt wurden dazu mehrere Motive und Slogans mit Branchenbezug, die allen Unternehmen als kostenlose Druckvorlagen (Plakate, Bodenaufkleber und Kleberollen) zur Verfügung gestellt werden. Die Motive ermahnen im spielerischen Ansatz die Kunden, die empfohlenen 1,5 Meter Abstand zu halten.

Die BTE-Abstandshalter können anstelle oder zusätzlich zu den üblichen Abstandshaltern (z.B. “Bitte beachten Sie 1,5 m Abstand”) genutzt werden. Außerdem dürfen die Motive auch für Anzeigen oder Posts bei Facebook, Instagram oder Pinterest verwendet werden.

Hinweis: Alle Vorlagen stehen zum Download bereit unter https://www.bte.de/mitabstand/. Jeder Händler muss vor der Nutzung unbedingt prüfen, ob die Vorlagen den Vorgaben des eigenen Bundelandes entsprechen!


Sofortmaßnahme: GEMA-Gebühren

GEMA-Gebühren entfallen für geschlossene Betriebe

Die GEMA hat uns darüber informiert, dass für den Zeitraum, in dem die Einzelhandelsbetriebe aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemieausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge für Lizenznehmer entfallen. Die von den Schließungen betroffenen Einzelhändler müssen also für diesen Zeitraum keine GEMA-Vergütungen zahlen.

Sofortmaßnahme: GEMA-Gebühren

Für weitere Informationen besuchen die Homepage der GEMA.


Unterstützungen der Berufsgenossenschaften

Die Mehrheit der Berufsgenossenschaften bietet ihren Mitgliedsunternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Not geraten sind, schnelle und unbürokratische Hilfe an. Beispielsweise ermöglichen sie die Stundung bzw. auch Ratenzahlung von Beiträgen bzw. Vorschüssen.

Eine Übersicht zu konkreten Unterstützungsangeboten der Berufsgenossenschaften, zu weiteren Informationen und zur Antragstellung:

  • Berufsgenossenschaft Rohstoff und chemische Industrie (BG RCI): Bietet Stundungen von Vorschüssen und Beiträgen – Weitere Informationen
  • Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) Ermöglicht Ratenzahlungen von Beiträgen – Weitere Informationen
  • Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) Bietet Stundung von Beiträgen an – Weitere Informationen
  • Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) Bietet zinsenfreie Stundungen von Beiträgen und Beitragsraten vom 15. März 2020 bis 15. Mai 2020 – Weitere Informationen
  • Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Bietet Stundungen und Ratenzahlungen von Beiträgen – Weitere Informationen
  • Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) Bietet Stundung und Ratenzahlung von Beiträgen – Weitere Informationen
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Fälligkeit für die Zahlung der Beiträge wird nicht der 15. Mai 2020 sein, sondern der 15. Juni 2020 – Weitere Informationen
  • Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) Plant Ratenzahlungen und Stundungen von Beiträgen. Konkrete Umsetzungen beschließt der BGHW-Vorstand Anfang April – Weitere Informationen
  • Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr) Bietet Stundung von Beiträgen in Einzelfällen an – Weitere Informationen

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Während der Corona-Krise verschärft die monatliche Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge bei vielen Unternehmen die aktuellen Liquiditätsprobleme. Betriebe, die derzeit in einer bedrohlichen Schieflage sind, können die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen beantragen.

Wichtig: Voraussetzung ist, dass die Zahlung mit einer erheblichen Härte für das Unternehmen verbunden wäre und es massive Zahlungsschwierigkeiten hat. 

Die Stundung wird in der Regel gegen eine angemessene Verzinsung und gegen Sicherheitsleistung gewährt. Die GKV hat jetzt darauf hingewiesen, dass wegen der besonderen Corona-Belastung bei bestimmten Voraussetzungen auch eine zinslose Stundung in Betracht kommt und die sonst übliche Sicherheitsleistung entbehrlich sein kann. Das Unternehmen muss die Stundung beantragen und glaubhaft darlegen, dass die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Betroffene Unternehmen wenden Sie sich hierzu bitte direkt an die zuständige Krankenkasse. Hier finden Sie zur gezielten Suche eine alphabetische Liste aller gesetzlichen Krankenkassen.


Förderkredite

Beim KfW-Unternehmerkredit sind Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel Ihre Hausbank) von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. Euro Kreditvolumen möglich. Außerdem ist die Haftungsfreistellung auch für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. Euro geöffnet worden. Diese Bedingungen gelten für Unternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind und auch für den ERP-Gründerkredit, der sich an Unternehmen richtet, die weniger als fünf Jahre am Markt sind.

Unternehmen, die mehr als fünf Jahre am Markt sind, können außerdem den KfW-Kredit für Wachstum beantragen. Dieser Kredit dient der allgemeinen Unternehmensfinanzierung inklusive Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung. Bisher hatte der Kredit eine Beschränkung auf Investitionen in Innovation und Digitalisierung, die nun aufgehoben wurde. Außerdem wurde die Umsatzgrenze für antragsberechtigte Unternehmen auf fünf Mrd. Euro und die anteilige Risikoübernahme auf bis zu 70 % erhöht.

Zusätzlich soll für „kleine“, „mittlere“ sowie „große“ Unternehmen je ein KfW-Sonderprogramm vorbereitet und schnellstmöglich eingeführt werden. Dabei wird die Risikoübernahme bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) verbessert und beträgt bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen bis zu 90 %. Diese können auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind. Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten. Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt jedoch dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission.

Die Antragsstellung erfolgt über Ihre Hausbank bzw. Finanzierungspartner, d.h. Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken, Bausparkassen, Versicherungen oder die Finanzvermittler. Für konkrete Fragen können Sie auch die KfW-Hotline kontaktieren 0800 539 9001 – Mo – Fr 08:00 bis 18:00 Uhr.

Presseerklärung KfW

BGHW plant Ratenzahlung und Stundung

Finanzielle Entlastung für besonders betroffene Betriebe.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für viele Unternehmen des Handels und der Warenlogistik derzeit gravierend. Um finanzielle Entlastung zu schaffen, plant die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) für besonders vom Coronavirus betroffene Unternehmen finanzielle Erleichterungen.

Die konkreten Umsetzungen beschließt der BGHW-Vorstand Anfang April.  Dass diese Maßnahmen kommen, ist klar. Über die konkrete Ausgestaltung werden die Betriebe in einem Beiblatt zum Beitragsbescheid, der Mitte April zugesandt wird, informiert.


Kostenfreie Webinare für Unternehmen an der NBS

Die Hamburger NBS Hochschule hat eine kostenlose Webinarreihe im 90-Minuten-Format gestartet, die Unternehmen bei der Bewältigung der Herausforderungen, die die Coronakrise ihnen stellt, unter die Arme greifen soll. Weitere Informationen


SIGNAL IDUNA – Immer ein verlässlicher Partner

Die Corona-Pandemie hat auf alle Bereiche des täglichen Lebens starke Auswirkungen und stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen.

In dieser Situation haben wir als SIGNAL IDUNA Gruppe eine besondere Verantwortung für unsere Kunden und unsere Kooperationspartner im Handel.

Wir stehen als verlässliche Ansprechpartner auch in dieser Situation fest an Ihrer Seite. Sowohl telefonisch, als auch über unsere Websites und die SIGNAL IDUNA Kunden App sind wir zentral aber auch dezentral in unseren Agenturen gut und sicher erreichbar. Auch die Leistungsprozesse laufen störungsfrei und wir regulieren täglich Schäden – wie es unsere Kunden von uns erwarten.

Viele Arbeitnehmer und Selbstständige spüren die Auswirkungen der Corona-Krise. Einnahmen fehlen oder brechen ganz weg – staatliche Institutionen unterstützen hier mit umfangreichen Hilfsprogrammen zur Existenzsicherung. Denn trotz staatlicher Hilfe eine akute finanzielle Notlage bei Kunden besteht, haben wir ein Maßnahmenpaket zur Überbrückung finanzieller Engpässe aufgesetzt. Das gemeinsame Ziel muss sein, dass der Versicherungsvertrag zum eigenen Schutz weitgehend unverändert aufrecht erhalten bleibt. Dort, wo das aufgrund einer Notlage nicht mehr möglich ist, bieten wir befristete Lösungen wie z.B. Beitragsfreistellungen, Beitragsstundungen, Ratenzahlungen und temporäre Reduzierungen des Versicherungsschutzes.

Alle Maßnahmen zielen darauf ab, unseren Kunden individuell durch die Krise zu helfen. Voraussetzung ist eine vorherige Kontaktaufnahme mit der zuständigen Agentur oder mit unserem zentralen Kundendienst, um – nach entsprechender Beratung – die auf die persönliche Situation am besten passende Lösung zu finden.

Ansprechpartner:
Dr. Matthias Albrecht
Bereichsleiter
Tel.: 0231 135 2019
Mobil: 0175 806 33 44

Hauptgeschäftsstelle Kiel
Handelsverband Nord

Hopfenstraße 65
24103 Kiel

Geschäftsstelle Rostock
Handelsverband Nord

Kröpeliner Str. 92
18055 Rostock

Geschäftsstelle Neubrandenburg
Handelsverband Nord

Jahnstr. 3 d
17033 Neubrandenburg