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Ostergeschäft 2026: Einzelhandel erwartet Umsatzminus von 6,5 Prozent

Für das diesjährige Ostergeschäft im Einzelhandel erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) bundesweit einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Im Norden werden entsprechend rund 170 Millionen Euro erwartet. Das entspricht einem Rückgang von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund um das Osterfest planen gut 40 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher, Geld auszugeben. Grundlage ist eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 500 Personen.
Ostern stellt traditionell einen wichtigen Umsatzimpuls für den Einzelhandel dar. Besonders gefragt sind in dieser Zeit anlassbezogene Waren, allen voran Lebensmittel: Über 86 Prozent der Befragten beabsichtigen, diese zu verschenken. Auch Dekorationsartikel stehen bei vielen hoch im Kurs – knapp zwei Drittel (61,9 Prozent) planen entsprechende Käufe. Darüber hinaus zählen Spielwaren (45,9 Prozent) und Blumen (44,7 Prozent) zu den beliebtesten Ostergeschenken. Rechnerisch ergeben sich durchschnittliche Pro-Kopf-Ausgaben von etwa 38 Euro. Die Konsumlaune bleibt jedoch angesichts der weiterhin angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage gedämpft. Viele Händlerinnen und Händler hoffen deshalb darauf, dass das Ostergeschäft zumindest kurzfristig für positive Impulse sorgt und die Kaufbereitschaft der Kundinnen und Kunden belebt.

Nach Weihnachten ist Ostern der zweitgrößte feiertagsbezogene Konsumanlass im Jahr und hat damit eine entsprechend hohe Bedeutung für den Einzelhandel.

Die zugrunde liegende Umfrage wurde vom IFH Köln im Auftrag des HDE durchgeführt und basiert auf den Angaben von 500 Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland.

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