Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020


Antragsverfahren für polnische Pendler steht

Unter anderem unterstützt die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 28.3. bis einschließlich den 19.4. auch polnische Pendlerinnen und Pendler, die ihren Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern haben und aufgrund der polnischen Quarantäneregeln nicht mehr zur Arbeit pendeln können. 

Tagespendler erhalten eine Zahlung in Höhe von 65 Euro pro Tag, wenn sie jetzt in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. Hinzu kommen 20 Euro täglich für Familienmitglieder der Beschäftigten, die sich für die Dauer der Quarantäneregelungen ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern aufhalten. 

Wochenpendler erhalten eine Zahlung in Höhe von 65 Euro für Samstage, Sonntage und Feiertage, wenn sie jetzt in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. Weitere 20 Euro kommen für Familienmitglieder hinzu, wenn sich diese ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern aufhalten. 

Im Laufe des 30.03.2020 wird der entsprechende Antrag durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS) ins Netz gestellt werden.

Pressemitteilung Pendler-Antrag MV

Bayern verhängt Ausgangsbeschränkung

Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt. Dies gelte ab Freitagnacht, 24 Uhr, für vorläufig zwei Wochen, kündigte Söder an. Zu viele Menschen seien noch immer draußen in Gruppen unterwegs. 

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft – dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

Allgemeinverfügung Ausgangsbeschränkung Bayern

Hotlines und Mailadressen für Unternehmerinnen und Unternehmer

Aufgrund der neuartigen Corona-Pandemie hat die Wirtschaftsbehörde in Hamburg zusätzliche branchenspezifische Hotlines und Mailadressen für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Fragen zu möglichen Förderungen, Hilfsangeboten, Kurzarbeit eingerichtet.

Die Telefone sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr zu erreichen.


Schließung der Verkaufsstellen des Einzelhandels in Mecklenburg-Vorpommern

Verordnung der Landesregierung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

Sämtliche Verkaufsstellen des Einzelhandels werden ab dem 18. März 2020, 06:00 Uhr, geschlossen. Ein Verkauf mittels Lieferdiensten bleibt gestattet. Nicht betroffen von den Schließungen sind: Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- oder Tierbedarfsmärkte und Blumenläden. Die Verkaufsstellen haben in geeigneter Form auf die aktuellen Hinweise zu Hygienemaßnahmen des Robert-Koch- Institutes hinzuweisen.

Diese Verordnung tritt am Tage ihrer Verkündigung in Kraft und mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.

Verordnung Schließung der Geschäfte MV

Schließung der Verkaufsstellen des Einzelhandels in Schleswig-Holstein

Ministerpräsident Daniel Günther stellte den Erlass zur Schließung vor.

Sämtliche Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen, sofern es sich nicht um Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, Lebensmittelausgabestellen (Tafeln) oder den Großhandel. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Die Verkaufsstellen haben in geeigneter Form auf die aktuellen Hinweise zu Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Institutes hinzuweisen und diese umzusetzen.

Ministerpräsident Günther betonte, die Landesregierung stelle die Versorgung der Menschen mit allen lebensnotwendigen Dingen sicher. Darum blieben Lebensmittelläden, Drogerien, Apotheken und weitere Geschäfte geöffnet. Alle anderen Einzelhandelsgeschäfte bleiben ab Mittwoch, den 18. März 2020 bis zum 19. April geschlossen.

Erlass Schließung der Geschäfte SH

Katastrophenfall in Bayern festgestellt

Wegen der Corona-Pandemie ist in Bayern der Katastrophenfall festgestellt worden. Im Freistaat wird das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Allgemeinverfügung des Bayerisches Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie des Bayerisches Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.


Nach Auftreten des neuartigen Coronavirus in China und den USA hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30. Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) in Europa und erster bestätigter Fälle in Deutschland haben wir für unsere Mitglieder die wichtigsten Informationen zum Coronavirus gebündelt. Hiermit möchten wir einen Beitrag zur sachlichen Information und Aufklärung leisten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat zu Fragen rund um das Coronavirus eine Hotline für Unternehmen eingerichtet, die von Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr unter 030 18615 1515 erreichbar ist. Auf der Sonderseite des BMWi sind zentrale Informationen für Unternehmen zusammengetragen, u.a. zu möglichen Finanzhilfen und Unterstützungsmaßnahmen.

Bundesagentur für Arbeit: Corona-Virus: Kurzarbeitergeld möglich

Hauptgeschäftsstelle Kiel
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Hopfenstraße 65
24103 Kiel

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Kröpeliner Str. 92
18055 Rostock

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Jahnstr. 3 d
17033 Neubrandenburg